FAQ

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Häufig gestellte Fragen

Ist eine Campusschule an der Planitzwiese als Ober- und Grundschule teuer?


Im Rahmen des Investitionsprogramms-Schulen der Stadt Chemnitz für Schulen von 120 Millionen werden neue Grundschulen mit ca. 15 Mio. Euro angesetzt. Oberschulen sind mit ca. 18 Mio zu planen, weil dort mehr Schüler lernen und spezielle Fachräume beispielsweise für die Naturwissenschaften benötigt werden. Bei einem Kombinationsstandort wird mit der Summe aus beidem kalkuliert.



Will der Verein Gute Schule einen weiteren Standort?


Nein. Unser Verein ist davon überzeugt, dass Kinder möglichst lang gemeinsam lernen sollten. "Alleinstehende" Standorte großer Grund und Oberschulen bieten dafür keine Voraussetzungen. Deshalb plädieren wir dafür, bei Schulneubauten mindestens die Grund- und Oberschule zusammen zu legen und bestehende Doppelschulstandorte nach Möglichkeit zu erhalten, bzw. deren Entflechtung zu vermeiden.

Strebt der Verein eine freie Schule an?


Nein, der Verein hat ein Schulkonzept entwickelt, das für eine staatliche Grund- und Oberschule geeignet ist. Ziel ist es, eine neue staatliche Schule in Chemnitz mit diesem Konzept auszustatten. Eine solche Schule wäre in Trägerschaft der Stadt Chemnitz und unter der Aufsicht und Personalhoheit des Landesamtes für Schule und Bildung.



Wieviele "Züge" sollte eine Schule haben?


Aus pädagogischer Sicht sind zwei Züge (Klassen pro Jahrgang) für die Campuslösung aus Grund- und Oberschule geeignet, ein günstiges Lern- und Sozialklima zu schaffen.



Welches Ziel verfolgt der Volksantrag "Gemeinschaftsschulen in Sachsen"?


Der Volksantrag möchte Gemeinsschaftsschulen, in denen Kinder von der 1. bis zur 10. Klasse gemeinsam lernen können, in Sachsen als Schulform ermöglichen. Diese Möglichkeit soll neben den bisher existierenden Schulformen (Grund- und Oberschule, Gymnasium) gestellt werden.


Werden Schüler für Eure Schule „ausgewählt“?

Nein. Unser Konzept sieht vor, dass die Zusammensetzung der Schülerschaft ein Abbild der Gesellschaft im Kleinen sein soll. Wir verstehen uns als Schule für alle Kinder, unabhängig von sozialer Schicht, politischer Gesinnung, Glaubensrichtung, Migrationshintergrund, Schulleistungsvermögen, etc. Die Schulplätze nach einem entsprechenden Schlüssel vergeben, damit Kinder aller gesellschaftlichen Gruppen gemeinsam in ihr lernen. Dazu werden Angaben der Eltern zu Ausbildung und Beruf erhoben und in einem unabhängigen Gremium der wissenschaftlichen Begleitung unserer Schule ausgewertet. Innerhalb einer gesellschaftlichen Gruppe entscheidet das Los.

Dieses Verfahren orientiert sich u.a. an der Aufnahmeordnung der universitären „Laborschule Bielefeld“ von 2017, sowie der Kulturwerkschule Dresden.

Soll eine künftige Schule den Namen „Gute Schule“ tragen? 


Nein. „Gute Schule“ ist der Name unseres Vereins, der bei seiner Gründung gewählt wurde, um auf unser Anliegen zur Weiterentwicklung der staatlichen Schullandschaft aufmerksam zu machen. Unser Vorschlag ist, den Schulnamen durch die späteren Akteure der Schule finden zu lassen.